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Institution Info

Die Kunstuniversität Graz (KUG) mit ihren über 2000 Studierenden in Graz und Oberschützen ist eine international renommierte Ausbildungsstätte – an 17 Instituten und 2 Doktoratsschulen bietet sie hochqualifizierte Lehre für künstlerische und wissenschaftliche Berufe. Ihre geografische Lage verbindet einmalig österreichische Tradition in Musik und darstellender Kunst mit dem kreativen Potential Ost- und Südost-Europas.

Mit ihrem konsequent umgesetzten Leitmotiv „Aus Tradition offen für Neues“, der fokussierten Ausrichtung auf zeitgenössische Kunst und einer einzigartig gelebten Symbiose zwischen Kunst und Wissenschaft konnte sich die KUG erfolgreich in der europäischen Universitätslandschaft profilieren.

Die dreizehn Studienrichtungen Bühnengestaltung, Darstellende Kunst (Schauspiel), Komposition und Musiktheorie, Dirigieren, Gesang, Instrumental(Gesangs)Pädagogik, Instrumentalstudium, Jazz – als älteste akademische Ausbildungsstätte in Europa –, Kirchenmusik, Lehramt Musikerziehung, Elektrotechnik-Toningenieur (gemeinsam mit der Technischen Universität Graz), Musikologie (gemeinsam mit der Karl-Franzens-Universität Graz) sowie das künstlerische und das wissenschaftliche Doktoratsstudium werden jeweils auf das Wesentliche in Kunst und Wissenschaft konzentriert.

Einheit von Kunst, Wissenschaft und Lehre

Die KUG verbindet Entwicklung und Erschließung der Künste (EEK) sowie Forschung mit universitärer Lehre. Der im internationalen Vergleich breit ausgebaute wissenschaftliche Bereich profitiert von der lebendigen Musizierpraxis – die Künstlerinnen und Künstler wiederum reifen an der wissenschaftlichen Reflexion. Eine funktionale und hochmoderne Infrastruktur sowie zahlreiche Gastkurse, Workshops und öffentliche Auftrittsmöglichkeiten bieten eine optimale Gestaltung des Studiums.

Die künstlerische und wissenschaftliche Tätigkeit der rund 400 angesehenen Lehrenden wirkt direkt in die Lehre und garantiert so ein exzellentes und praxisnahes Unterrichtsangebot. Dank dieser hochqualifizierten persönlichen Betreuung kann die KUG eine Reihe äußerst erfolgreicher AbsolventInnen verzeichnen. Dabei sieht sie Studierende und Lehrende als Partner in einem gemeinsamen Erkenntnisprozess, der den Begriff „Bildung durch Kunst und Wissenschaft“ lebendig werden lässt.

Darüber hinaus unterstützt die KUG den künstlerischen und wissenschaftlichen Nachwuchs, indem sie ihm realistische Berufschancen und Karrieremöglichkeiten eröffnet. Hierbei spielt das universitätseigene Career Service Center (CSC) seit Herbst 2008 eine tragende Rolle.

Regionaler Auftrag – Internationale Ausrichtung

Unsere ausländischen Studierenden – etwa 45 Prozent – fördern eine interkulturelle Vielfalt und damit ein kreatives Klima an der KUG. Die regen Aktivitäten in der internationalen Entwicklung und Erschließung der Künste und das erfolgreiche Engagement für institutionalisierte Auslandskontakte folgen der Überzeugung, dass die Kunst an Intensität gewinnt, wenn sie aus ihrer nationalen Bindung heraustritt.

Öffnung nach außen

Die KUG fühlt sich nicht nur als Ausbildungsstätte sondern verpflichtet sich der Weiterentwicklung der Kunst. Diese öffnet sich dem interessierten Publikum unter anderem in den Abonnementzyklen, den internationalen Wettbewerben und der CD-Reihe „Klangdebüts“ – Aufnahmen ausschließlich mit Studierenden – und wird so für eine breite Öffentlichkeit erfahrbar.

Mit ihren über 800 Veranstaltungen von Studierenden pro Jahr, deren Spektrum vom Klassenabend über Schauspielaufführungen, Jazz-, Kammermusik- und Orchesterkonzerte bis hin zur Oper reicht, manifestiert sich die KUG als lebendiger Bestandteil des Grazer Kulturlebens. Als Aufführungsorte verfügt sie dabei unter anderem über den traditionsreichen Florentinersaal, das multifunktionale Theater im Palais (T.i.P.) und den avantgardistischen „CUBE“.

Seit Beginn des Jahres 2009 kann die KUG das MUMUTH, Haus für Musik und Musiktheater, als neues Unterrichts- und Veranstaltungsgebäude nutzen. Dieses architektonisch und akustisch außergewöhnliche Bauwerk ermöglicht es, die praxisbezogene Ausbildung noch weiter zu verbessern.

Facts and Figures

No. of students: 2,297*
No. of Academic staff: 101
No. of Administrative staff: 390
Funding type: Public
*= (Approx. total)
Austria
Graz
University of Music and Performing Arts Graz

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Services & Facilities

Service für Studierende
KUGcard für Studierende
Die KUGcard für Studierende löst den bisherigen Studierendenausweis in Papierform ab. Sie löst außerdem den bisherigen Bibliotheksausweis ab und ist Basis für den Ausweis für alle steirischen Universitätsbibliotheken. Zudem ersetzt sie die bisherige Kopierkarte und ist damit Berechtigungskarte für die Multifunktionsgeräte (Drucken, Kopieren, Faxen) an der KUG.
Eine KUGcard erhalten alle ordentlichen und außerordentlichen Studierenden sowie Mitbeleger/innen an der KUG gratis.
Anlässlich der Erstzulassung an der KUG wird die KUGcard in der Studien- und Prüfungsabteilung (bzw. vom Institut Oberschützen) ausgestellt!

Career Service Center (CSC)
Im Kunstbetrieb wird es immer schwieriger, auch mit einer hervorragenden Ausbildung, einen entsprechenden Beruf zu finden, der, wenn schon nicht zur Berufung, doch zumindest zu Lebenszufriedenheit in beruflicher Hinsicht führt. Auf der einen Seite werden Fähigkeiten im Bereich der Selbstvermarktung immer wichtiger, auf der anderen Seite bekommt man bekanntlich von der Bank kein Geld, wenn man kein Geld hat, und man kommt zu keinen Auftritten, wenn nicht schon ein gewisser Name in künstlerischer Hinsicht vorhanden ist. Vielfältige Teufelskreise plagen somit die junge Künstlerin und den jungen Künstler/ Wissenschaftler(und auch manch’ ältere).

Career Service Center der KUG ist keine Jobvermittlung, aber es soll die Möglichkeit schaffen, unsere Studierenden auf dem steinigen Weg zu unterstützen. Es werden für die Karriere Initialzündungen gefördert, die unsere Studierenden dazu befähigen sollen, daraus ihren beruflichen Pfad zu entwickeln.
Auf der Homepage des CSC (online ab Mitte März 2009) finden Sie Informationen über Wettbewerbe, Kurse, Preise und Stipendien, Musikvermittlung, aber auch eine Jobbörse. Alle diese Services werden tagesaktuell gewartet und sind daher immer auf dem neuesten Stand.
Wettbewerbsinformationen werden nach Instrumentengruppen aufgeschlüsselt, Detailinfos zu diversen Stipendien, inklusive Onlineantragsformularen so vorhanden, nach Zielgruppen lt. Antragsvoraussetzungen gegliedert (meist Nationalität bzw. Studienfortschritt) abrufbar sein. Die in Hinblick auf die Einreichfrist jeweils aktuellsten Fördermöglichkeiten können Sie zudem unter „Aktuelles“ finden.

Deutschkurse

Für Studierende der Kunstuniversität ist ein eigener Deutschkurs eingerichtet. Die erfolgreiche Teilnahme an diesem Kurs gilt als Nachweis der erforderlichen Deutschkenntnisse.

ÖH - Österreichische HochschülerInnenschaft

Die HochschülerInnenschaft vertritt die Anliegen und Interessen der Studierenden gegenüber der Universität und den staatlichen Behörden (vor allem gegenüber dem Wissenschaftsministerium). Sie verfügt über die nötige Infrastruktur und das juristische Know-how, um sowohl Probleme einzelner Studierender zu lösen, als auch generelle studentische Anliegen gegenüber den Behörden durchzusetzen.

Studierende haben ein ernstzunehmendes Mitspracherecht in den Gremien der Universität. Sie sind in den Habilitationskommissionen, der Studienplankommission, wie auch im Senat, dem obersten Organ der Universität neben dem Rektor vertreten. Diese Gremien, werden paritätisch besetzt. Die Studierenden können also die Agenden der Universität nachhaltig in ihrem Sinn beeinflussen. Dies ist jedoch nur der Fall, wenn aus der Studentenschaft selbst inhaltliche Impulse kommen. Das HSG (HochschülerInnenschaftsgesetzt) regelt die Arbeit der Studierendenvertretung, auch die jeweilige Satzung und die Wahlordnung bestimmen den rechtlichen Rahmen.

Die HochschülerInnenschaft lädt alle interessierten Studierenden zur Mitarbeit als Studentenvertreter ein. Wir bieten Dir dafür eine umfassende Ausbildung, wertvolle Hintergrundinformationen und stellen Dir die nötige Infrastruktur zur Verfügung, um Deiner Aufgabe als gesetzlich berufener Studentenvertretung auch wirklich erfolgreich im Sinne der Studierenden gerecht zu werden.

Psychologische Beratung

Die Studierendenberater sind Psychologen/Psychologinnen und bieten vor allem bei der Lösung folgender Fragen und Probleme Unterstützung an:

* Studienschwierigkeiten (z.B. Konzentrationsstörungen, Prüfungsangst ....)
* Studienwechsel
* Studienwahl
* Soziale Probleme (z.B. Kontakt-, Familienschwierigkeiten ....)
* Persönliche Probleme (z.B. Selbstunsicherheit, Ängste ....)

Das MUMUTH

Für die KUG stellt das MUMUTH – Haus für Musik und Musiktheater – ein seit 1963 immer wieder eingefordertes zentrales Übungs- und Veranstaltungsgebäude dar. Nach Baubeginn im März 2006 wurde das 19-Millionen-Euro-Projekt in der Lichtenfelsgasse 14 im August 2008 vom Bauherrn, der Bundesimmobiliengesellschaft (BIG), größtenteils an die KUG übergeben (komplette Übergabe im November 2008) und im Herbst 2008 eingerichtet. Die offizielle Eröffnung fand am 1. März 2009 statt.

Im Jahr 2010 erhielt das MUMUTH gleich zwei Auszeichnungen: den Fischer-von-Erlach-Preis (verliehen vom Verein Grazer Altstadt) sowie den Urban Land Institute Award. 2011 wurde es mit einer Anerkennung beim Architekturpreis des Landes Steiermark 2010 ausgezeichnet.

Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft

Als innovative Plattform für einen Diskurs der Moderne steht das MUMUTH höchstqualitativen künstlerischen Produktionen und spartenübergreifenden Veranstaltungen zur Verfügung. Es bietet gestaltbaren Raum als hochtechnologisches Forschungslabor der Kunst.

Das MUMUTH ist ein unverwechselbares Veranstaltungsgebäude, fördert dem Auftrag einer Kunstuniversität entsprechend Entwicklung und Erschließung der Künste sowie wissenschaftliche Forschung und stellt eine Schnittstelle zwischen Universität und Gesellschaft dar. Beispielgebend dafür ist das neu konzipierte abo@MUMUTH, eine Erweiterung des Abonnementzyklus der KUG, ein experimentelles Forum für zeitgemäße Kunstformen.

Über das Gebäude

Geplant wurde das Haus für Musik und Musiktheater vom renommierten holländischen Architekturbüro UNStudio von Ben van Berkel nach einem international ausgeschriebenen Wettbewerb mit 212 Einreichungen. Das Projekt war bereits als österreichischer Beitrag in der Biennale in Venedig ausgestellt.
Fertigstellung: November 2008
Eröffnung: 1. März 2009

Gesamtnutzfläche: ca. 2.800 m²

Raum & Bühne

Saalkapazität: max. 450 BesucherInnen
Bestuhlung: variabel
Bühne: variabel gestaltbar
Foyer und Lounge
Garderoben

Durch die adaptierbare Topografie (0-3 m) wird der Dialog zwischen Kunst und Publikum intensiviert. Die abtrennbare „Montagehalle“ dient als Variable, die auch als „Guckkastenbühne“ verwendet werden kann. Von der Reihenbestuhlung bis zur Arena ist jede gewünschte Nähe zum Publikum wählbar. Die Galerie und das Foyer mit dem „Twist“ bieten als architektonisches Gegenstück zum Saal einen hervorragend nutzbaren „Äußeren Raum“.

Akustik & Licht

Akustik: Möglichkeit für variable Raumakustik im Saal mit elektronischer Steuerung
Lichtanlage: höchste Variabilität

Die raumakustischen Möglichkeiten des MUMUTH sind in Österreich einzigartig: Vom Jazz-Club bis zum Orchesterkonzert, Raumklang kann maßgeschneidert werden. Die Bedienerführung der Beleuchtung erfolgt vom Lichtpult aus und erlaubt Light Design mit maximaler Präzision.

abo@MUMUTH

Bereits zum 27. Mal fand an der KUG im Studienjahr 2008/09 der renommierte Abonnementzyklus statt, der von der Gesellschaft der Freunde der Kunstuniversität veranstaltet wird. Neu war die Erweiterung des Angebots um einen zweiten Abo-Zyklus: das abo@MUMUTH.

"Mit seinen architektonisch und akustisch herausragenden Gegebenheiten verlangte das MUMUTH geradezu nach einer Erweiterung unseres Abo-Konzeptes. Mit der Einführung des abo@MUMUTH haben wir diese einmalige Chance wahrgenommen", erklärt KUG-Rektor Georg Schulz.

Das abo@MUMUTH soll eine experimentelle Plattform für zeitgemäße und innovative Kunstformen darstellen. "Dazu gehört die Verbindung von Architektur und Musik ebenso wie topographisch flexibel gestaltbarer Raum, einzigartige variable Akustik und modernstes Light Design", so Schulz weiter. Für die erste Saison waren vier, ab 2009/10 sechs Veranstaltungen programmiert.

Eröffnet wurde das abo@MUMUTH am 2. April 2009 mit Johann Sebastian Bachs "Johannes-Passion BWV 245" in der Inszenierung von Christian Pöppelreiter, für die MUMUTH-Architekt Ben van Berkel die Ausstattung übernahm.

In der Saison 2010/11 erwartet die BesucherInnen ab 22. Oktober 2010 Elektronische Musik (signale graz), Oper, Chor, Jazz und Orchester

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